De 7 beste boeken om het gedrag van mensen met dementie te begrijpen

Die 7 besten Bücher, um das Verhalten von Menschen mit Demenz besser zu verstehen

Wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt, verändert sich die eigene Welt. Plötzlich wird man zum pflegenden Angehörigen und hat täglich mit Verhalten zu tun, das man nicht immer versteht: Wiederholungen, Wutausbrüche, Unruhe oder gerade Passivität. Viele pflegende Angehörige fragen sich: Warum macht er das? oder Wie reagiere ich am besten?

Dieses unvorhersehbare und manchmal unlogisch wirkende Verhalten macht die Betreuung bei Demenz intensiv. Wer jedoch besser versteht, woher das Verhalten kommt, kann mit schwierigen Situationen ruhiger umgehen. Bücher von Erfahrungsfachleuten, Wissenschaftlern und Pflegeinnovatoren können dabei helfen. Sie machen Verhalten verständlicher und geben praktische Hilfestellungen für zu Hause.

Teun Toebes – VerpleegThuis und Eine Welt zu gewinnen

Teun Toebes entschied sich als junger Pflegeethiker dafür, auf einer geschlossenen Station eines Pflegeheims zu wohnen. Seine Mission: die Pflege menschlicher zu machen. In VerpleegThuis liest man, wie er für mehr Kontakt, Freiheit und Gleichwertigkeit eintritt. Eine Welt zu gewinnen, geschrieben gemeinsam mit dem Filmemacher Jonathan de Jong, zeigt, was in der Demenzpflege weltweit anders gemacht werden kann. Teun macht deutlich, dass Menschen mit Demenz mehr sind als ihre Krankheit – und dass sie bis zuletzt als Mensch gesehen werden möchten.

Anneke van der Plaats – Den Tag mit Demenz gestalten und Das demente Gehirn (derzeit nicht lieferbar)

Anneke van der Plaats, eine bekannte Spezialistin für Altenpflege, erklärt, was im Gehirn passiert und wie dies das Verhalten beeinflusst. Gemeinsam mit Dick Kits in Den Tag mit Demenz gestalten und Gerke de Boer in Das demente Gehirn bietet sie Einblicke in die tägliche Praxis. Man erfährt zum Beispiel, warum jemand plötzlich wütend wird, warum Reize falsch ankommen und wie man eine sichere, ruhige Umgebung schaffen kann.

Wendy Mitchell – Was man wirklich über Demenz wissen sollte

Wendy Mitchell erhielt im Alter von 58 Jahren die Diagnose früh einsetzende Demenz. In ihrem Buch beschreibt sie, wie sie den Alltag erlebt, wie sie mit Veränderungen umgeht und was sie von ihrer Umgebung braucht. Es ist ein wertvolles Buch, weil es selten vorkommt, dass ein Mensch mit Demenz selbst zu Wort kommt. Ihre Perspektive hilft, mit mehr Geduld, Respekt und Realismus auf den eigenen Angehörigen zu schauen.

Kasper Bormans – Zeit nehmen für Menschen mit Demenz: 52 Wege, um in Verbindung zu bleiben

Kommunikation wird schwieriger, je weiter die Demenz fortschreitet. Kasper Bormans entwickelte 52 kreative Möglichkeiten, den Kontakt dennoch lebendig zu halten. Dazu gehören zum Beispiel der Einsatz von Düften, Musik oder Ritualen aus der Vergangenheit. Das Buch ist praktisch und hoffnungsvoll zugleich: Es zeigt, dass Kommunikation mehr ist als nur Worte.

Huub Buijssen – Die klare Einfachheit der Demenz
(derzeit nicht lieferbar)

Huub Buijssen beschreibt, wie das „merkwürdige Verhalten“ von Menschen mit Demenz oft logisch ist, wenn man versteht, wie sich das Gehirn verändert. Er erklärt, dass sich das Gedächtnis gewissermaßen „aufrollt“: Neue Informationen verschwinden, alte Erinnerungen bleiben länger erhalten. Zu verstehen, dass jemand nicht lügt oder absichtlich schwierig ist, sondern dass sein Gehirn anders arbeitet, macht einen großen Unterschied für die eigene Reaktion.

Auch in seinem anderen Buch Wenn ein geliebter Mensch Alzheimer hat gibt Buijssen 35 praktische Tipps, basierend auf seiner Erfahrung als Psychogerontologe und pflegender Angehöriger. Sehr herkenbaar für alle, die selbst für einen Elternteil sorgen.

Warum diese Bücher helfen

Wer sich um einen Menschen mit Demenz kümmert, hat viel zu tragen. Diese Bücher geben Einblick in Verhalten, bieten konkrete Tipps und helfen, anders hinzuschauen. Nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen. Denn je besser man versteht, was im geliebten Menschen vorgeht, desto besser kann man begleiten – und desto leichter kann sich die Pflege manchmal anfühlen.

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